Anya J. Sander ist Jahrgang 1946 und erzählt in ihren Bildern und Texten über ihr buntes Leben. Nach dem Schulinternat studierte sie in England und Wales Psychologie und Vorschulerziehung, arbeitete in den USA fürs Fernsehen (Sesamstrasse), unternahm viele ausgedehnte Reisen. Jedem ihrer Lebensläufe fügt sie bei, dass sie live in Woodstock dabei gewesen ist, was noch bis heute ihre Lebenseinstellung mit beeinflusst. Von 1983 – 1990 lebte sie mit ihrem 1980 geborenen Sohn in einem abgeschiedenen Tal in Portugal auf einer Selbstversorger-Farm und hat darüber einen Band mit heiter-besinnlichen Kurzgeschichten verfasst. Seit 1991 lebt sie in Heidelberg, wo sie bis 2000 als Malerin und freie Redakteurin u.a. eine eigene Stadtteilzeitung heraus gab. 1999 gründete sie die internationale Künstlergruppe www.artists-united-Organspende.de, eine Initiative, die in großen, bundesweiten Gemeinschaftsausstellungen auf die Notwendigkeit von Organspenden aufmerksam macht.
Das bevorzugte Thema ihrer künstlerischen Arbeit sind Frauenportraits. Meist sind diese mit kräftiger, dick gespachtelter Ölfarbe auf Leinwand aufgetragen und sind nicht selten autobiografische Momente ihres eigenen, bunten Lebens.