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Was hat Kunst mit Organspende zu tun?
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1999 erlitt ganz überraschend der Sohn der Initiatorin, Anya Sander, ein schweres Nierenleiden. Im Laufe der Jahre versagte die Niere komplett und mußte entfernt werden. Anya Sander, die als Künstlerin vor allem ihre Alltage in ihre Bilder einfließen läßt, begann schon recht früh, sich mit dem Thema Organspende in ihrer Malerei auseinander zu setzen. Bereits 1999 richtete sie ihre Jahresausstellung nach diesem Thema aus und bemühte sich, die medizinischen und ethischen Gedanken hierzu als Info-Broschüre während ihren Ausstellungen beizufügen.
Rasch meldeten sich weitere Künstler, die sich ebenfalls zugunsten Organspende engagieren wollten. Als Symbol für ihr Engagement wählten sie anfangs das Herz und nannten ihre gemeinsamen Ausstellungen zugunsten Organspende (siehe History) jeweils "Von Herz zu Herz in ......." Heidelberg, Mainz, Berlin, Köln, Stuttgart, Heilbronn weitere, kleinere Orte. In den Anfängen reichten die Künstler auch jeweils mindestens ein Herz-Bild für die Ausstellungen ein.
Selbst schwer erkrankt mußte Anya Sander die Initiative und Organisation zugunsten Organspende für einige Jahre ruhen lassen, da sich niemand fand, der diese sehr aufwändige, ehrenamtliche Arbeit zwischenzeitlich übernehmen wollte und/oder konnte.
Seit Ende 2009 gibt es die Initiative und Organisation unter neuem Namen wieder: artists united für Organspende. Es kommen seither neue Künstler und Ausstellungsorte dazu. Die Initiative ist erneut sehr aktiv und bundesweit im Einsatz. Neben Profi-Künstlern nehmen aktiv auch künstlerisch tätige Mediziner und Betroffene (Organspender, Organempfänger, Dialyse-Patienten u.a.) teil.
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